DIE LIEBE ZU DIR

Ich stand da, und sie sagten ich soll nun Abschied nehmen, von dir, für immer. Ich stand da, ich weiß nicht wie lang, und wollte nicht gehen. Ich kann noch kein Abschied nehmen, ich will noch kein Abschied nehmen. Ich will dich nich loslassen, für immer.

So lang warst du da, warst ein Teil meines Lebens. Und dann soll ich in einer Stunde Abschied nehmen. Ich will dich nicht loslassen, für immer. Von so vielen Jahren die ich mit dir verbracht habe?

Ich stand da, und sah deinen Sarg. Ich hätte so gerne meinen daneben gesehen. Dann wären wir zusammen und nie getrennt. Aber du bist ohne mich gegangen. Ich weiß, du wolltest noch nicht gehen. Der Tod hat dich von mir gerissen, er hat dir das Leben genommen, und dazu mein Herz.

Ich kann dich nicht zurück holen, aber ich kann zu dir kommen, Ich komme zu dir, wenn die Zeit soweit ist, und ich dein Leben zu Ende gelebt habe, für dich. Bis dahin, wird mich die Liebe zu dir stark halten.

DIESES LEBEN

Keiner hört mein Weinen, keiner will die Tränen sehen keiner hört mein Schreien, und keiner will den Schmerz entdecken.

Egal wie viele Tränen ich weine, wie laut ich schreie, keiner wird mich sehen, keiner wird mich hören, denn sie sind alle nur mit sich selbst beschäftigt.

Ich nehm es ihnen nicht übel, doch es schmerzt, auch wenn es nach außen nicht so aussieht, bin ich innerlich entrissen, entrissen meines selbst.

Sehe keinen Sinn mehr, alles tut weh, jedes Wort, jeder Schritt, jede Träne.

Ich will nicht mehr leiden, will mich nicht mehr selbst verletzen, um noch etwas zu spüren, will nicht mehr weinen, um Geschehnisse, die mir tiefe Wunden in mein Herz reißen.

Ich will einfach nicht mehr, dieses Leben, es bringt mich um. Doch bevor es das Leben tut, tu ich es selbst.

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